2009 September

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Das Crescendo-Sommerinstitut der Künste 2009

270 Dozenten und Studenten aus 24 Ländern trafen sich in der kulturell bedeutsamen Stadt Sárospatak in Ungarn, um vom 27. Juli bis 10. August am „6. Internationalen Crescendo-Sommerinstitut der Künste“ teilzunehmen. Unter der Leitung international bekannter Spitzenkünstler fand in den Fächern Kammermusik-Ensemble, Orchester-, Tanz- und Theater-Werkstatt ein intensives Studium auf Universitätsniveau statt. Kinder und Jugendliche profitierten von ihrem eigenen parallelen Programm.

Bei den Aufführungen am Ende des Instituts bekundete ein großes Publikum seine Begeisterung über die Ergebnisse der Arbeit, die die Teilnehmer geleistet hatten. In Zusammenarbeit mit dem säkularen Zemplén-Festival führte Crescendo eine Haydn-Oper, verschiedene kammermusikalische Werke und Orchesterwerke auf. Ein weiterer Höhepunkt war die Interpretation eines Violinkonzertes von Felix Mendelssohn durch den 23-jährigen chinesischen Studenten Li Qi, unter Begleitung des ungarischen Radio-Orchesters. Li Qi war einer von sechs chinesischen Musikern, die Gaststudenten am Institut waren und in Zukunft erneut am Institut teilnehmen wollen.

Beat Rink, director of Crescendo, shares his love of music and love for the Creator of Music.

Beat Rink, der Leiter von Crescendo, spricht über seine Liebe zur Musik und zum Schöpfer der Musik.

„Die Persönlichkeit des Künstlers“, betrachtet aus christlicher Sicht, war das Thema bei den täglichen Andachten und Kleingruppen. Außerdem wurde geistliche Begleitung und Seelsorge sowie persönliches Fürbittegebet angeboten. Ein öffentlicher Gottesdienst „Kreative Kirche“ bot eine weitere Möglichkeit, die christliche Botschaft kennenzulernen. Etwa 50 % der Studenten waren noch nicht mit dem christlichen Glauben vertraut, während die meisten anderen Studenten, und auch die 40 Dozenten, mit „Crescendo“ in Verbindung standen. Während des zweiwöchigen Instituts brachten 18 Kinder und 10 Studenten ihren Wunsch zum Ausdruck, von jetzt an Jesus Christus folgen zu wollen.

Participants symbolically cast their burdens on Jesus.

Die Teilnehmer laden symbolisch ihre Lasten auf Jesus.

Inzwischen wurde das Crescendo-Sommerinstitut der Künste vom ungarischen Kulturministerium als eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse des Landes anerkannt. „Das „7. Crescendo-Sommerinstitut der Künste“ ist für die ersten zwei Augustwochen 2010 geplant.

Die rumänische Pianistin Oana Zamfir berichtete bei dem Sommerinstitut über das, was sie 2008 mit Gott erfahren hat:

„Dies ist für mich das zweite Mal, dass ich am Crescendo-Sommerinstitut teilnehme. 2008 war ich zum ersten Mal dabei. Es war eine sehr schwierige Zeit in meinem Leben. Ich wollte aufhören mit Klavierspielen. Die Beziehung zu meinen Eltern war eine einzige Katastrophe. Ich machte viele Fehler und konnte nicht zugeben, dass ich in vieler Weise Falsches tat. – Ich wusste nicht, was eine christliche Freizeit war. Aber ich war überrascht über die Freundlichkeit der Leute, ihre Güte und vor allem die Freiheit, mit der sie ihre Liebe zu Gott zum Ausdruck brachten. Ich war schockiert zu erleben, dass Gott für die Leute in meiner Kleingruppe das Wichtigste im Leben war. – Und Gott sprach durch sie zu mir. – Eines Abends begann ich zu weinen und zu beten. Ich spürte, dass ich etwas gefunden hatte, nach dem ich mein Leben lang gesucht hatte. An diesem Abend beschloss ich, dass ich Gott mehr als alles andere in meinem Leben lieben wollte. Seitdem hat er mein Herz geheilt und verändert…“

Oana Zamfir, eine der Gewinner/innen des Festivalpreises 2009, wird 2010 ein Klavierkonzert mit dem ungarischen Radio-Orchester spielen.

von Jan Willem

Die Studentenarbeit in den Niederlanden dehnt sich aus! Vier Volontäre beginnen ihren Dienst in Leiden, und in Rotterdam hat Gott die Arbeit so gesegnet, dass das Team diesen Herbst fünf Mitarbeiter an die Universität Utrecht ausgesandt hat, damit sie dort mit einer neuen Arbeit beginnen. Mit fast 30.000 Studenten ist Utrecht die größte Universität im Land.

The Utrecht team is expecting God to do great things.

Das Team in Utrecht erwartet, dass Gott Großes tun wird.

Fünf engagierte Leute – Egbert & Sieneke Ribberink, Leendert & Marianne de Jong und Arjen den Admirant – vertrauen Gott, dass er ihnen in der Nähe der Uni eine Wohnung schenkt. Wahrhaftig keine leichte Aufgabe! Auf Grund der hohen Studentenzahl und seiner zentrale Lage ist Utrecht eine beliebte Stadt, und manche Leute müssen Jahre lang warten, bis sie eine passende Wohnung finden. Aber für Gott ist das kein Hinderungsgrund. Leendert und Marianne fanden vor kurzem eine Wohnung, nachdem sie eine Annonce in die Zeitung gesetzt hatten, Arjens Eltern kauften ein Haus in Utrecht, in dem er jetzt mit anderen Studenten zusammen lebt, nur Egbert und Sieneke sind noch auf der Suche.

Allen fünf liegt es am Herzen, in dieser strategisch wichtigen Stadt, die schon seit dem 8. Jahrhundert ein religiöser Mittelpunkt der Niederlande ist, den Missionsauftrag zu erfüllen.

Sieneke lässt uns in ihrem Blog an ihren Gedanken zum ersten Tag in Utrecht teilhaben: „Leendert, Marianne und Arjen waren gerade von einem Jahr Schulung in Oxford, England, zurückgekehrt, und jetzt war die Zeit gekommen, sich mit holländischen Studenten zu treffen. Obwohl es ein bisschen komisch war, fanden sie es viel einfacher, auf Holländisch Studenten anzusprechen.

The Utrecht University is one of the oldest universities in the Netherlands and one of the largest in Europe.

Die Universität in Utrecht ist eine der ältesten Universitäten in den Niederlanden und eine der größten in ganz Europa.

Ich ging mit Leendert zum Einsatz, und wir hatten eine Reihe guter Gespräche. Als Erstes begegneten wir zwei jungen Männern, die zusammen in einer Band spielen. Gott war kein Thema, über das sie nachdachten. Sie waren keine Christen, denn „man glaubt wahrscheinlich nur dann, wenn man mit dem Evangelium aufgewachsen ist“. „Warum sollte jemand nur deshalb an Gott glauben, weil er so aufgewachsen ist? Trefft Ihr nicht eure eigenen Entscheidungen für Euer Leben?“

Als Nächstes gingen wir nach draußen, weil viele Studenten draußen das schöne Wetter genossen. Wir hatten ein gutes Gespräch mit einer Studentin. Es stellte sich heraus, dass sie Christin war. Ein Ziel, das sie in ihrem Leben erreichen wollte, war, vielen Menschen das Evangelium zu sagen. „Hm“, dachte ich, „dann haben wir ja wohl die gleiche Leidenschaft!“ Mein Gebet ist, dass sie offen wird dafür, dass wir sie darin begleiten. Sie erzählte uns, dass sie es sehr schwer fand, Zeugnis zu geben, weil sie denkt, dass sie auf jede Frage, die gestellt werden könnte, eine Antwort haben müsste. Wir werden mit ihr in Kontakt bleiben, dann werden wir erfahren, wie es bei ihr weitergeht.“

Für Agape Niederlande ist das ein großer Schritt auf ihr Ziel für 2020 zu: Sie wollen in den 25 wichtigsten Städten der Niederlande Teams haben, die Bewegungen multiplizieren.